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Systeme
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SYNDIS RV AQUA
Management des Verteilernetzes (MS/NS) - DMS

Das SYNDIS System verbindet die Software vom Typ SCADA sowie die sowohl für Verteilungsnetze (MS/NS) als auch Übertragungsnetze (HS) nützlichen Berechnungsmodule. Der für das Management der Verteilungsnetze zuständige Teil wird als DMS (Distribution Management System) bezeichnet.

Zur Bildung der Software zur Modellierung des Stromnetzes ist das CIM - Modell (Common Information Model) herangezogen worden. Somit ist der Informationsaustausch zwischen unterschiedlichen Systemen für Steuerung und Uberwachung von verschiedenen Betrebern der Übertragungssysteme und Verteilungsunternehmen und zwar durch Einsatz eines abstrakten Datenmodells, möglich. Jedes physische Objekt wie ein Transformator, Leitung, Generator, Trennschalter, Schiene, Spannungsebene u.ä. werden in der Datenbank des SYNDIS-Systems eindeutig identifiziert und es werden für jeweiliges Objekt charakteristische Merkmalsätze zugeordnet. Alle Elemente werden durch entsprechende Relationen miteinander verknüpft. Den größten Systemwert stellen die Berechungsmodule dar. Die Aktivierung eines gegebenen Berechnungsmoduls löst die Erfassung von unentbehrlichen Daten vom CIM aus und auf der Grundlage von diesen Daten wird das Berechnungsverfahren durchgeführt.

Viele unter den angebotenen, mit Stromnetzen verbundenen Berechnungen und Analysen können sowohl in manueller als auch automatischer Betriebsart erfolgen. In manueller Betriebsart können vom Benutzer Simulationen mit laufendem Netzzustand durchgeführt bzw es kann einer von den Archivzuständen gewählt werden. Es besteht die Möglichkeit, dass der Benutzer manche in den Berechnungsmodulen anzuwendenden Parameter ändert. Im Simulationsmodus kann die Netztopologie geändert werden und sogar der Spannungs- und Leistungswert manuell eingestellt werden. Im automatischen Modus verlaufen die Berechnungen zyklischerweise im Server und alle Ergebnisse können an einzelnen Benutzerendgeräten bewertet werden.

Die Zusammenstellung der zu realisierenden Berechnungen hängt von kundenspezifischen Bedürfnissen ab. Eine Beispielliste der Berechnungsmodule kann nachstehenden Umfang enthalten:

  • Lastfluß – es werden die Elektrotechnikgrundsätze für Wechselstromnetze d.h. Impedanzen der einzelnen Elemente sowie die über die Netzbelastung informierende Wirk- und Blindleistung mitberücksichtigt. (diese Berechnungen werden sowohl im DMS als auch EMS verwendet)
  • Optimaler Lastfluss – bezeichnet einen optimalen Zustand durch Geringhaltung von gewählten Parametern, wie z.B. Verluste der Blindleistung im CIM, Verluste der Wirkleistung im CIM, Blindleistungsverluste, Wirkleistungsverluste, Kosten für Generierung der Wirkleistung. Das Berechnungsmodul für optimalen Lastfluss wird im EMS eingesetzt, bei Bedarf kann es auch in der DMS-Software implementiert werden.
  • MS-Kurzschlüsse – das Kurzschlussmodul ermöglicht die Festlegung solcher Werte wie der Anfangskurzschlussstrom (für Kurzschlüsse 3f, 2f, 2f+n sowie 1f), Anteil am Kurzschlussstrom 3f und 1f von einzelnen Elementen, Stoßkurzschlussstrom, Ausschaltstrom, Ersatzwärmeströme.
  • Lastschätzfunktion – die Lastschätzfunktion wird zur Festlegung von unbekannten Leistungen P und Q der Abnahmen eingesetzt. Im MS-Netz können die Werte der Abnahmeleistungen unter Anwendung von Messwerten der Knotenleistungen aus der Fernwirktechnik bzw statistichen Daten ermittelt werden. Sonstige Abnahmen müssen auf der Grundlage der verfügbaren Durchfluss- und Spannungsmessungen festgelegt werden. Die Ermittlung der Abnahmeleistung ist zur Analyse des MS-Netzes auf Optimierung, Folgen der Topologieänderung sowie Kurzschlüsse unentbehrlich.
 
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