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Module der Produktfamilie SO-52v11

Der Einsatzbereich eines SO-52v11 Fernwirkgeräts reicht von den Fernwirkfunktionen in einem Schaltanlagenfeld, über Steuerung von technologischen Prozessen in der Industrieautomatisierung bis zu Ausführung von hochspezialisierten Funktionen der Störerfassung und des Energiequalitätsmanagements. Dank eines Kassettengehäuses können die die Module anwendungsbezogen zusammengestellt werden.

Die gewählten Module werden nachstehend dargestellt.

PJC-81x/83x – (Zentraleinheit)

Nicht empfohlen zur Anwendung in den neuen Bearbeitungen

Das Paket für Zentraleinheit ist mit dem LVDS-Bus an der (oberen) X-Schnittstelle ausgestattet. Gemeinsame Merkmale der Pakete 81x/83x in der Ausführung das Fernwirkgerät SO-52v11: 2x RS-232, 1x RS-485, 1x Ethernet 100BaseTX. Das Paket PJC-83x verfügt über einen seriellen Bus an der Y-Schnittstelle.

Es besteht auch die Möglichkeit, das Paket mit verschiedenen Schnittstellen sowie zusätzlichen Ports je nach Kundenbedarf auszustatten.

Beispiele der Fertigungsversionen werden nachstehend dargestellt:
PJC-812-2-A:

  • 1x Ethernet TP 10/100 MHz
  • 2x Ethernet LC FX – Multimode-LWL 10/100 MHz
  • flash 64MB - Speicher
  • RAM – 8MB-Speicher, davon 4MB gepuffert, Betriebsspeicher 256MB
  • 2x RS-232
  • 1x RS-485
  • Unterstützung vom LVDS-Bus

PJC-834-2:

  • 1x Ethernet TP 10/100 MHz
  • 4x Ethernet FX, Multimode-LWL 10/100 MHz
  • Speicher flash – 64MB, microSD-Speicherkarte 2GB
  • RAM – 8MB-Speicher, davon 4MB gepuffert, Betriebsspeicher 256MB
  • 2x RS-232
  • 1x RS-485
  • LVDS-Bus an der "X"-Schnittstelle, serieller Bus an der "Y"-Schnittstelle 
Beispiel eines PJC-834-24-Pakets

PJC-901 (Zentrale Einheit mit PCIe)

Das PJC-901 - Paket der Zentraleinheit eines mikroprozessorgestützten Systems SO-52v11 ist zum Einsatz in Feldleitgeräten, RTU-Einheiten, Fernwirkköpfen, prozessnahen Fernwirkgeräten und anderen Automatisierungsgeräten vorgesehen. Das Paket kann mit drei HW-Schienen zusammenarbeiten. Der LVDS-X -Bus erfüllt Übertragungsfunktionen mit RTU/BCU über das Modbus-Protokoll. Der PCIe - Bus wird für Kommunikationsmodule und der LVDS-Y -Bus (zusätzliche Ausstattung) für binäre und analoge Ein- und Ausgangsmodule von RTU/BCU eingesetzt.

 

Das Paket verfügt über folgende Kommunikationskanäle:

  • 5x Ethernet Standard 100/1000base-TX oder 100/1000Basis-FX je nach verwendetem SFP-Modul
  • 1x RS-232/485/422 Schnittstelle (programmierbar)
  • 1x RS-485-Schnittstelle
  • 1x USB-Port 2.0 (z.B. für Modemanschluss, zusätzlichen Massenspeicher, etc.)
  • 1x RS-232 Wartungsschnittstelle (USB-Anschluss)

Das Paket kann mit einem zusätzlichen DSP-Modul (Digitaler Signalprozessor) ausgestattet werden, welches die Möglichkeit bietet, erforderliche mathematische Berechnungen wie z.B. bei der Ermittlung von Parametern für die Energiequalitätsbeurteilung, Berechnung der Wirk- und Blindleistung sowie fortgeschrittener Steuerfunktionen und Algorithmen je nach angewendeter Software, auszuführen.

Das PJC-901-Modul kann im Fernwirkkopf zum Einsatz gelangen. Es wird zum Kommunikationsaufbau zwischen dem Datenkonzentrator und ferngesteuerten Haupt- und Back-up Servern des SCADA-Systems auf der Stationsebene sowie Einrichtungen auf der Feldebene. Der Blockschaltplan eines solchen Steuergeräts ist nachstehend dargestellt.

PJC-901 im Fernwirkkopf eingesetzt

In einem Multi-Task – Fernwirkgerät RTU/BCU kann ein PJC-901- Modul die Datenerfassungs-, Messungs-, und Steuerfunktionen erfüllen. Die geforderte Anzahl der Eingänge/Ausgänge/Messwerte und entsprechende Funktionalität wird durch spezialisierte im RTU/BCU Schrank bzw. in der Kassette installierte Module gesichert werden. Diese Lösung wird nachstehend dargestellt.

PJC-901 im Fernwirkgerät RTU/BCU eingesetzt
Beispiel eines PJC-901-Pakets [-]

MIA-101 (Analogausgänge/Binäreingänge)

Das Modul MIA-101 ist mit 4÷20mA -Analogausgängen und 24V DC-Binäreingängen ausgestattet.

Es hat auch 6 Analogausgänge im Bereich 4÷20 MA und 8 24V DC - Binäreingänge mit gemeinsamen Potential (+) und dem aktiven Zustand "Kurzschluss bis (-)". Die Binäreingänge sind in 2 Gruppen mit je 4 Eingängen unterteilt.

Das Modul MIA-101 kann in dem im Kühlsystem von Öl- und Spartransformatoren -anzuwendenden SO-52v11-eMC-A Steuergerät, eingesetzt werden. Es gehört auch zur Ausstattung vom SO-52v11, welches in den Steuerapplikationen von technologischen Prozessen in der Industrieautomatisierung angewendet wird, sowie auch in den Feldern von Schaltanlagen, wo es zur Überwachung und Steuerung von Leistungsschaltern, Trennschaltern sowie zur Realisierung von präzisen Strom-, Phasenspannungsmessungen etc., dient.

Das MIA-101-Moduł ist mit LVDS-Bus ausgestattet.

Beispiel eines MIA-101-Pakets

MJE-4xx (analoge Ein-/Ausgänge)

Das Modul MJE-4xx gehört zur Gruppe von spezialisierten Modulen für analoge Ein/Ausgänge, welche in Fernwirkgeräten der SO-52v11- Produktfamilie angewendet werden.

Funktionsumfang und Eigenschaften:

  • Messung von ultraschnellen transienten Störgrößen
  • Erfassung von transienten Störgrößen 1/50μs
  • 8 galvanisch getrennte analoge Eingänge bzw. 4 Spannungseingänge und 4 Stromeingänge
  • Spannungseingänge mit Nennbereich 100V AC bzw. 500V AC – versionsabhängig
  • Stromeingänge mit Messbereich 1A/5A und Überstrombereich 20A/100A
  • Messgenauigkeit 0,5%
  • 2 Impulsausgänge (nur im MJE-426w.004 und MJE-426w.016)

Das Modul MJE-4xx findet in SO-52v11-eME Energiequalitätsprüfgeräten Anwendung. Es ist mit einem (unteren) LVDS-Y Bus ausgerüstet.

Beispiele der Pakete MJE-416 (oben) und MJE-426

MPA-351-x (Messung und Kommunikation)

Das Modul MPA-xxx bildet ein Grundmodul des SO-52v11 -Fernwirkgerätes. Es realisiert analoge Messungen sowie interne und externe Kommunikation in der Struktur des Steuergeräts.

Die Kommunikation mit dem Modul MPA-xxx erfolgt standardmäßig mittels 2 einfach bzw. redundant aufgebauten Lichtwellenleitungen-. In der Grundversion kann es im 10/100MB Ethernet-Netzwerk in Litze- bzw. LWL-Ausführung betrieben werden . Das Modul kann um eine zusätzliche Ethernet 10/100MB-Verbindung erweitert werden. Es besitzt implementiertes TCP/IP Protokoll. Der Aufbau des Moduls unterstützt die Ausführung der Mess-, Berechnungs- und Kommunikationsfunktionen, welche komplexe Berechnungsalgorithmen und ausgebaute Kommunikationsprotokolle anwenden.

In der als SO-52v11 bezeichneten Version des Steuergeräts, werden vom Modul MASTER – Funktionen für die Ein- und Ausgangsmodule vom Typ MWS-1xx, MWS-2xx, MWS-3xx, MSS-2xx, MSS-3xx, MPL-2xx, Netzteil MZA-201 realisiert, mit welchen es mittels LVDS-Bus kommuniziert.

Das Mess- und Kommunikationsmodul MPA-xxx kann auch mit dem Modem für Rundfunk- bzw. GPRS-Übertragung zusammenarbeiten.

Im MPA-xxx ist eine mehrseitige galvanische Trennung vorgenommen. [-]

Beispiel eines Pakets MPA-351-1

MPA-370-3 (Messung und Kommunikation)

Das Modul MPS-370-3 ist ein Messungs- und Kommunikationsmodul, welches für die analoge Messungen auf der Feldebene und für die Bedienung vom Prozessbus dient.

MPA-370-3 kann auch in den in digitalen Umspannwerken zu betreibenden Feldleitgeräten installiert werden. Es wird für die Strom- und Spannungsmessungen in den Messfeldern von herkömmlichen Strom- und Spannungswandlern sowie Sendung der Messprobenwerte dem Prozessbusstandard gemäß genutzt.

Vom MPA-370-3 werden Werte der aus Sekundärkreisen der Spannungs- und Stromwandler zugeführten Spannungen- und Ströme ununterbrochen gemessen. Die Art und Weise der Zuleitung von diesen Datenpunkten hängen vom Standort des Steuergeräts in der Anlage und der bedarfsorientiert angepassten Bauversion des Gerätes ab. Die Messwerte werden entsprechend verarbeitet und mittels zwei unabhängigen Kommunikationsschnittstellen (über LWL-Kanäle) zu Empfangsgeräten gesendet.

MPA-408-xx (Verarbeitungs- und Kommunikationsmodul)

Das MPA-408-xx Modul ist ein Verarbeitungs- und Kommunikationsmodul, das die Funktion einer CPU ausführt, die sowohl in Stationsautomatisierungsgeräten als auch in industriellen Automatisierungsgeräten verwendet wird. []
...Text in Vorbereitung

Mustergerät MPA-408

MPL-2xx/-3xx (analoge Messungen)

Das Messmodul mit Leitungstrennung MPL-xxx dient zur Erfassung von Messwerten an bis zu 16 analogen Eingängen. Es ermöglicht die Messung von Gleich- und Wechselspannungs- und -Stromsignalen, welche galvanisch vom Messblock des Gerätes getrennt sind. Das Modul MPL-xxx kann im Feldleitgerät eingesetzt bzw. es kann auch durch andere prozessnahe Geräte des SYNDIS-Systems genutzt werden.

MPL-2xx besitzt bis zu 16 zweipolige, gegeneinander galvanisch getrennte analoge Eingänge. Diese Eingänge sind auch vom Messblock des Moduls mittels linearen Optokopplern galvanisch getrennt. Das Modul MPL-2xx verfügt über eine variable Zahl der Spannungs- und Stromeingänge. Das MPL-22x hat zwei je acht angeordnete Anschlüsse. X1-Anschlüsse sind Spannungs-, und X2 Stromeingange. Aus dieser Anordnung vermag das Gerät 7 Sätze der Phasenleistungen zu ermitteln.

Die Varianten MPL-2xx i MPL-3xx werden durch denselben Funktionsumfang gekennzeichnet. Beide Geräte realisieren Messungen an bis zu 16 Analogeingängen und die gleichen Kommunikationsfunktionen. Der einzige Unterschied besteht in der Art und Weise der Leistungsberechnung. Das Modul MPL-3xx verfügt über 4 Spannungseingänge und zwei Gruppen je 6 Stromeingänge.

Die Module sind mit einem zyklischen Puffer ausgestattet, welcher die Speicherung und Aufbewahrung von 1000 Ereignissen (inkl. Datum und Uhrzeit) ermöglicht. Der Speicher ist batteriegepuffert. Die Übertragung erfolgt über einen galvanisch nicht getrennten LVDS-Bus. An diesem Bus können bis 16 Module MPL-xxx angebunden werden.

Sowohl MPL-2xx, als auch MPL-3xx besitzen zusätzlich eine Wartungsschnittstelle RS-232 (für Prüfungs- und Parametrisierungszwecke).

Der volle im Produktschlüssel vorgesehene Angebotsumfang bzw. eine nicht standardgemäße Version des Steuergerätes sind nach Kontaktaufnahme mit Mikronika zugänglich.

Beispiele der Pakete (von oben) MPL-306w.004, MPL-227w.101, MPL-226w.301 sowie MPL-226w.107

MPL-4xx (analoge Messungen)

Das Modul MPL-4xx dient  zum gemeinsamen Betrieb mit einem SO-52v11-eME Energiequalitäts-Prüfgerät. MPL-4xx ist ein Spannungs- und Strommessmodul. Es werden von ihm die den Berechnungen zugrundeliegenden Spannungen und Ströme kontinuierlich, mit entsprechender Genauigkeit gemessen. Die Messwerte werden zur Ermittlung von Parametern für die Bewertung der Energiequalität benötigt. Die gemessenen bzw. ermittelten Daten werden dann im Speicher des Steuergeräts abgelegt. Sie werden zu Datensätzen zusammengefügt und über Netzwerkleitung zum Server der Energiequalität weitergesendet.

Je nach Kundenbedarf können mehrere unterschiedliche Varianten des MPL-Pakets vorbereitet werden. Nachstehende Modulkonfigurationen sind verfügbar:

  • MPL-416w.014 - 4 Spannungseingänge und 4 Stromeingänge bzw. 4 Überstromeingänge
  • MPL-426w.002 - 16 Spannungseingänge
  • MPL-426w.010 - 8 Stromeingänge, 8 Überstromeingänge

Bei Stromeingängen werden die zu messenden Strombereiche mit den an der Platte befindlichen Schaltern eingestellt. Die Messeingänge sind galvanisch von der Messschaltung des Gerätes getrennt.

Beispielpakete MPL-416v.014 (oben) sowie MPL-426v.002 (unten)

MPL-501/511 (analoge Messungen)

Das Modul MPL-501/511 kann ein Bestandteil eines Feldleitgerätes sein bzw. mit anderen Geräten des prozessnahen SYNDIS- Systems zusammenarbeiten. Ein MPL-501/511 dient zur Erfassung von Messwerten aus 32 analogen Stromeingängen 4÷20mA. Die Eingänge sind in 4 Gruppen je 8 Eingänge unterteilt. Jede Gruppe wird von einem 16-Bit A/C-Wandler unterstützt. Die Eingangsgruppen sind voneinander galvanisch getrennt und auf getrennte Schnittstellen an der Frontplatte des Pakets zugeführt.

Die Kommunikation mit einem übergeordneten System wird im MODBUS RTU bzw. DNP 3.0.-Protokoll realisiert. Die Pakete kommunizieren untereinander über einen LVDSv1- Bus. Im räumlich verteilten Steuergerät besteht Möglichkeit, bis zu 24 Modulen MPL-501/511 anzuschließen. Das Paket ist zusätzlich mit einer RS-232 Wartungsleitung zur Prüfung und Parametrisierung des Moduls ausgestattet.

Das Modul besitzt auch einen zyklischen batterieunterstützten Ereignispuffer, was die Lagerung von bis zu 3550 Ereignissen samt Datum und Zeit des Auftretens erlaubt.

MPL-501/511 wird zum Einbau in der Kassette des SO-52v11 – Steuergerätes gefertigt. Es kann auch in anderen Messeinrichtungen der Fernmesssysteme zur Anwendung gelangen. Der Unterschied zwischen Paketen MPL-501 und MPL-511 besteht im Typ der Messsteckverbinder. MPL-501 verfügt über 302A10789X -Steckverbinder der Firma Conec, und MPL-511 über MC1,5/9-GF-3,81 Steckverbinder der Firma PhoenixContact.

Beispielpaket MPL-511

MPL-608-x (analoge Messungen)

Das MPL-608-x-Modul ist für analoge Messungen von Spannungen und Strömen in Geräten der SO-52-Familie von MIKRONIKA ausgelegt.

...Text in Vorbereitung

Beispielpaket MPL-608

MPT-1xx (Temperaturmessung)

Das Modul für die Temperaturmessung MPT-1xx ist zum Einsatz mit Fühlern PT100PT1000 und Ni100 bestimmt. Es ermöglicht die Erfassung von Temperaturmesswerten aus 8 Widerstandsfühlern. In gewählten Kanälen kann auch die Gleichstromstärke im Standard 4÷20 mA gemessen werden. Alle Messkanäle sind galvanisch voneinander getrennt. Die Trennung gibt es auch in Bezug auf die Versorgungsspannung. Das Modul kann einen Bestandteil eines Feldleitgerätes darstellen bzw. mit anderen prozessnahen Geräten des SYNDIS-Systems zusammenarbeiten.

Die Eingangskreise des Moduls sichern einen automatischen Widerstandsausgleich der Verbindungsleitungen für eine Dreileiterschaltung des Fühlers. In jedem Meßpfad wurde ein unabhängiges 12-Bit- A/C-Wandler angewendet.

Das Modul besitzt auch einen zyklischen batterieunterstützten Ereignispuffer, was das Speichern von bis zu 1000 Ereignissen samt Datum und Zeit des Auftretens erlaubt. Die Kommunikation des Modulprozessors mit einem übergeordneten System erfolgt im MODBUS RTU bzw. DNP 3.0.-Protokoll. Die Pakete kommunizieren untereinander über einen LVDS- Bus, an welchem maximal bis zu 16 Pakete MPT-1xx angebunden werden können. Darüber hinaus verfügt das Paket über eine RS-232- Wartungsleitung für Modulprüfung und Parametrisierung.

MPT-1xx wird standardmäßig zur Montage im Gehäuse des SO-52v11- Fernwirkgerätes gefertigt.

Beispielpaket MPT-106

MPT-2x6 (Temperaturmessung und Analogeingänge 4÷20mA)

Das Modul für die Temperaturmessung MPT-2x6 ist zum Einsatz mit Fühlern PT100PT1000 und Ni100 entwickelt. Es ermöglicht die Erfassung von Temperaturmesswerten aus 3 bzw. 6 Widerstandsfühlern, je nach Modulausfertigung. In gewählten Kanälen kann auch die Gleichstromstärke im Standard 4÷20 mA gemessen werden. Alle Messkanäle sind galvanisch voneinander getrennt. Die Trennung gibt es auch in Bezug auf die Versorgungsspannung. Das Modul kann einen Bestandteil eines Feldleitgerätes darstellen bzw. mit anderen prozessnahen Geräten des SYNDIS-Systems zusammenarbeiten. Die Eingangskreise des Moduls sichern einen automatischen Widerstandsausgleich der Verbindungsleitungen für eine Dreileiterschaltung des Fühlers. Der Anschluss von Fühlern kann auch in einer Vierleiterschaltung ausgeführt werden. In jedem Messpfad wurde ein unabhängiges 16-Bit- A/C-Wandler angewendet. Nach einer Hardware-Rekonfiguration ermöglichen die Eingangskreise den Anschluss von Signalen im 4÷20mA Standard.

Das Modul unterstützt die Übertragung an ein übergeordnetes System im Modbus RTU-Standard.

Die Pakete kommunizieren untereinander über einen LVDS- Bus, an welchem maximal bis zu 8 Paketen MPT-2x6 angebunden werden können. Darüber hinaus verfügt das Paket über eine RS-232- Wartungsleitung für Modulprüfung und Parametrisierung.

Standardmäßig wird MPT-2x6 zur Montage im Gehäuse des Steuergerätes SO-52v11 ausgeführt.

Mustermodul MPT-206

MSS-2xx (Melde– und Steuerfunktionen)

Das Modul MSS-2xx kann ein Bestandteil eines Feldleitgerätes sein. Es dient zur Erfüllung der Steuer- und Meldefunktionen mittels einer Steuerspannung mit einem Wert von bis 220V DC, welche über die im Modul installierte Relais an die Schaltkreise angelegt wird. MSS-2xx hat 12 Steuer- bzw. Meldeausgänge. Die Ausgänge werden je nach Modulversion mittels 12 bistabilen Relais mit den Kontakten „normalerweise offen” bzw. „normalerweise offen” und „normalerweise geschlossen” realisiert. Alle Relais sind untereinander getrennt. Die Informationen über den Schaltzustand der Objekte können durch ein übergeordnetes System geprüft werden. Das Modul besitzt auch einen zyklischen batterieunterstützten Ereignispuffer, was das Speichern von bis zu 1000 Ereignissen samt Datum und Zeit des Auftretens erlaubt.

Die Kommunikation des Modulprozessors mit einem übergeordneten System erfolgt im MODBUS-RTU bzw. DNP 3.0.-Protokoll . Die Pakete kommunizieren untereinander über einen LVDS- Bus, an welchem maximal bis zu 16 Paketen MSS-2xx angebunden werden können. Darüber hinaus verfügt das Paket über eine RS-232- Wartungsleitung für Modulprüfung und Parametrisierung.

Das MSS-2xx Modul wird standardmäßig zur Montage im Gehäuse des SO-52v11- Fernwirkgerätes gefertigt.

Beispielpakete MSS-246 (oben) und MSS-216

MSS-3xx (sterowanie i sygnalizacja)

Das Modul MSS-3xx kann ein Bestandteil eines prozessnahen SO-52v11 Fernwirkgerätes sein. Es dient zur Erfüllung der Steuer- und Meldefunktionen mittels einer Steuerspannung mit einem Wert von bis 220V DC, welche über die im Modul installierte Relais an die Schaltkreise angelegt wird. MSS-3xx hat 10 Steuerausgänge.

Sie sind an zwei Schnittstellen mit je 5 Steuerausgängen gruppiert. Die Ausgänge werden unter Einsatz von bistabilen Relais mit den Kontakten "normalerweise offen" realisiert. Alle Relais sind untereinander galvanisch getrennt. Die galvanische Trennung gibt es auch zwischen Relais und Logik- sowie Versorgungsschaltungen. Alle Relaiskontakte sind an Prozessschnittstellen an der Frontplatte des Moduls zugeführt. Der Schaltzustand der Relais kann durch eine jedem Relais zugeordnete Leuchtdiode angegeben werden. Die Informationen über die Schaltzustand der Objekte können durch ein übergeordnetes System geprüft werden. Das Modul besitzt auch einen zyklischen Ereignispuffer, in welchem die am beliebigen Steuerausgang auftretenden Änderungen gespeichert werden. Der Puffer ist batterieunterstützt und kann bis zu 1000 Ereignissen samt Datum und Zeit des Auftretens speichern.

Das Modul MSS-3xx kann im Modus einer Einzelsteuerung, Doppelsteuerung bzw. der Multi-Ausgang-Steuerung betrieben werden. Es besteht auch die Möglichkeit, das Vorhandensein der Steuerspannung an einem der Kontakte der Steuerrelais zu prüfen. Somit kann der Durchgang der Steuerkreise geprüft werden.

Das Modul MSS-3xx hat eine Wartungsleitung in Form einer (nicht getrennten) RS-232-Schnittstelle. Die Kommunikation mit dem übergeordneten System erfolgt über einen LVDS-Bus im MODBUS-RTU und DNP 3.0.-Protokoll.

Beispielpaket MSS-301

MSS-4xx (Steuer- und Meldefunktionen)

Das Modul MSS-4xx kann ein Bestandteil eines prozessnahen SO-52v11 Fernwirkgerätes sein bzw. mit anderen prozessnahen Geräten des SYNDIS-Systems zusammenarbeiten. Das Steuermodul des MSS-4xx dient zur Erfüllung der Steuerfunktionen mittels einer Steuer-Hilfsspannung mit einem Wert von bis 220V DC. MSS-4xx hat 12 Steuerausgänge. Die Ausgänge werden unter Einsatz von bistabilen Relais mit den Kontakten "normalerweise offen" realisiert. Alle Relais sind untereinander galvanisch getrennt. Alle Relaiskontakte sind an Prozessschnittstellen an der Frontplatte des Moduls zugeführt. Der Schaltzustand der Relais kann durch eine jedem Relais zugeordnete Leuchtdiode angegeben werden. Die Informationen über die Schaltzustand der Objekte können durch ein übergeordnetes System geprüft werden.

Es besteht Möglichkeit, einzelne Steuerungen als Impulssteuerungen zu definieren. Das Modul MSS-4xx kann zusätzlich über die Möglichkeit, ein größeres externes Relais an die X4-Schnittstelle anzuschließen, erweitert werden. Ein standardmäßiges Schaltrelais, welches die Strombelastung bis zu 5A erlaubt, ist im Modul untergebracht.

Das Modul besitzt auch einen zyklischen Ereignispuffer, in welchem die am beliebigen Steuerausgang auftretenden Änderungen gespeichert werden. Der Puffer ist batterieunterstützt und kann bis zu 1000 Ereignissen samt Datum und Zeit des Auftretens speichern.

Das Modul MSS-4xx hat eine Wartungsleitung in Form einer (nicht getrennten) RS-232-Schnittstelle. Die Kommunikation mit dem übergeordneten System erfolgt über einen LVDS-Bus im MODBUS-RTU und DNP 3.0.-Protokoll. An den LVDS-Bus können maximal bis zu 16 Pakete MSS-4xx angebunden werden.

Beispiel des Pakets MSS-406

MSS-5xx (sterowanie i sygnalizacja)

Das Modul MSS-5xx ist ein Bestandteil eines prozessnahen SO-52v11 Fernwirkgerätes. Das Steuermodul des MSS-5xx dient zur Erfüllung der Melde- und Steuerfunktionen mittels einer Steuerspannung mit einem Wert von bis 220V DC, welche über die im Modul installierte Relais an die Schaltkreise angelegt wird. MSS-5xx besitzt 32 Steuerausgänge (bzw. Meldeausgänge). Die Ausgänge werden unter Einsatz von bistabilen Relais mit den Kontakten „normalerweise offen“ realisiert. Sie werden in vier voneinander galvanisch getrennte Gruppen gruppiert. An die Schnittstellen an der Frontplatte des Moduls wird je ein Kontakt von jedem Relais zugeführt. Der andere Kontakt wird als ein gemeinsamer im Rahmen eines Ports zugeführt. Der Schaltzustand der Relais kann durch eine jedem Relais zugeordnete Leuchtdiode angegeben werden. Die Informationen über die Schaltzustand der Objekte können durch ein übergeordnetes System geprüft werden.

Es besteht Möglichkeit, einzelne Steuerungen als Impuls- bzw. Dauersteuerungen zu definieren. Das Modul besitzt auch einen zyklischen Ereignispuffer, in welchem die am beliebigen Steuerausgang auftretenden Änderungen gespeichert werden. Der Puffer ist batterieunterstützt und kann bis zu 1000 Ereignissen samt Datum und Zeit des Auftretens speichern.

Das Modul MSS-5xx hat eine Wartungsleitung in Form einer (nicht getrennten) RS-232-Schnittstelle. Sie dient für die Prüfung und Parametrisierung im MODBUS-RTU Protokoll. Die Kommunikation mit dem übergeordneten System erfolgt über einen LVDS-Bus im MODBUS-RTU und DNP 3.0.-Protokoll. An den LVDS-Bus können maximal bis zu 16 Paketen MSS-5xx angebunden werden.

Beispielpaket MSS-506

MSS-6xx (Steuer- und Meldefunktionen)

Das Modul MSS-6xx stellt einen Bestandteil eines Fernwirkgerätes SO-52v11 (BCU - Bay Controler Unit) bzw. Lösungen vom Typ RTU (Remote Terminal Unit) dar. Es wird in einigen funktionellen Varianten hergestellt. Das Steuermodul des Relais MSS-6xx dient zur Erfüllung der Melde- und Steuerfunktionen mittels einer Steuerspannung mit einem Wert von bis 220V DC (für MSS-601 und MSS-611) sowie bis zu 230V AC (für MSS-621) welche über die im Modul installierte Relais an die Schaltkreise angelegt werden. Das Modul MSS-6xx besitzt 16 Steuerausgänge (bzw. Meldeausgänge). Die Ausgänge werden unter Einsatz von bistabilen Relais mit den Kontakten "normalerweise offen" realisiert. Alle Relais sind untereinander galvanisch getrennt. Die galvanische Trennung tritt auch zwischen den Relais und Logikschaltungen sowie dem Versorgungsteil auf. Ihr Schaltzustand kann durch eine jedem Relais zugeordnete Leuchtdiode angegeben werden. Die Informationen über die Schaltzustand der Objekte können durch ein übergeordnetes System geprüft werden.

Es besteht Möglichkeit, einzelne Steuerungen als Impuls- bzw. Dauersteuerungen zu definieren. Das Modul besitzt auch einen zyklischen Ereignispuffer, in welchem die am beliebigen von Steuerausgängen auftretenden Änderungen gespeichert werden. Der Puffer ist batterieunterstützt und kann bis zu 1000 Ereignissen samt Datum und Zeit des Auftretens speichern.

MSS-601 bietet die Möglichkeit, die Steuerspannung zu messen. Die Kontakte sind auf X3-Schnittstelle des Hauptpanels ausgeführt. Die Modelle MSS-611 und MSS-621 haben je 16 Steuerausgänge ohne Möglichkeit der Steuerspannungsmessung.

Das Modul MSS-6xx hat eine Wartungsleitung in Form einer (nicht getrennten) RS-232-Schnittstelle. Sie dient für die Prüfungs- und Parametrisierungszwecke. Die Kommunikation mit dem übergeordneten System erfolgt über einen LVDS-Bus im MODBUS-RTU und DNP 3.0.-Protokoll. An den LVDS-Bus können maximal bis zu 16 Paketen MSS-6xx angebunden werden.

Beispiel eines MSS-601 Pakets

MSY-1xx (binäre Eingänge/Ausgänge)

Das Modul der binären Ein-/Ausgänge MSY-1xx dient zur Erfassung von Ereignissen, Impulszählung aus digitalen Eingängen sowie zur Realisierung von Steuerungen. Die Steuerungen werden im Rahmen der verteilten Fernwirktechnik über ein Feldleitgerät bzw. in Zusammenarbeit mit anderen prozessnahen Einrichtungen des SYNDIS- Systems realisiert.

Jedes Paket MSY-1xx kann bis 32 Signalleitungen haben, von denen jede software- bzw. hardwaremäßig als Ausgangs- bzw. Eingangsleitung definiert werden kann.

Ein als Eingangsmodul konfiguriertes MSY-1xx erfasst Zustandsänderungen von binaren Eingängen bzw. realisiert die Impulszählung aus 32 binären Melde- bzw. Impulseingängen mit Eingangsspannung von 24V DC.

Ein als Ausgangsmodul konfiguriertes MSY-1xx realisiert bis 32 Dauer-bzw. Impulssteuerungen mittels einer externen Steuerspannung.

Binäre Ein- und Ausgänge sind galvanisch vom digitalen Teil, vom Versorgungsteil sowie paarweise untereinander getrennt. Das Paket kann zur Montage in der MS-Kassette, LVDS sowie als ein Modul ausgeführt werden. Die serielle Übertragung erfolgt über eine von drei Schnittstellen: LVDS (ohne galvanische Trennung), RS-485 (galvanisch getrennt), Multimode LWL-Leitung.

Beispiel eines MSY-101 Pakets mit MS-Schiene

MTI-1xx (Temperatur-/Strommessung)

Das Modul MTI-1xx dient zur Erfassung von Temperaturmesswerten aus 4 Widerstandsfühlern PT100 sowie 4 Strommessungen 5A AC. Alle Messkanäle sind galvanisch voneinander und von der Stromquelle getrennt. MTI-1xx kann ein Bestandteil eines Feldleitgerätes sein bzw. mit anderen prozessnahen Einrichtungen des SYNDIS-Systems zusammenarbeiten.

Im Modul MTI-1xx stehen zur Verfügung:

  • 4 analoge Eingänge (galvanisch getrennt) zum Anschluss von Temperaturfühlern PT100
  • 4 analoge Eingänge (galvanisch getrennt) zur Strommessung 5A AC, Eingänge sind voneinander unabhängig
  • Zusätzlich - 3 unabhängige analoge Eingänge (voneinander galvanisch getrennt) zur Strommessung 4-20mA DC (nur Ver. MTI-111)

Das Modul MTI-1xx kommuniziert mit übergeordneten Einrichtungen unter Einsatz vom LVDS -Bus über MODBUS-RTU bzw. DNP 3.0. Protokoll. An den LVDS Bus können maximal bis zu 16 Pakete MTI-1xx angebunden werden. Das Modul hat auch eine RS-232 Wartungsschnittstelle für die Prüfung und Parametrisierung.

Das Modul MTI-1xx hat ein Frontpanel im Doppeleuropakartenformat zur Unterbringung im Fernwirkgerät SO-52v11.

Beispielpaket MTI-111

MSO-00x (Netzwerkübertragung)

MSO-00x-Paket ist für die Datenübertragung in den Rechnernetzwerken unter Verwendung von Ethernet-Standard ausgelegt. Es ist in solchen Anwendungen einsetzbar, bei denen die Anzahl der Netzwerkports der Zentraleinheiten der PJC-9xx-Serie nicht ausreichend ist, z. B. in Datenkonzentratoren oder Netzwerksynchronisiergeräten. Es ist mit 10 Ethernet-Netzwerkports mit austauschbaren SFP-Modulen ausgestattet, welche die Übertragung in den 10/100/1000 Base-TX und 100/1000 Base-FX - Standards ermöglichen. Das System erkennt selbstständig den eingesetzten Typ des SFP-Moduls und passt daran die Übertragungsgeschwindigkeit und die Kommunikationsart an.

Je nach Hardware-Version und Konfiguration im dedizierten pConfig-Programm können einzelne Schnittstellen folgendermaßen betrieben werden:
  • Als unabhängige Schnittstellen mit separaten physikalischen Adressen,
    IP-Adressen und Subnetzmasken
  • Als die in einer Schaltanordnung betriebenen Schnittstellen, mit derselben physikalischen Adresse,
    IP-Adresse und Subnetzmaske

Das Modul ist mit Hardwareunterstützung für das PTP-Protokoll ausgestattet. Dieses Protokoll bewirkt die Zeitsynchronität über das Ethernetnetz mit einer Genauigkeit von weniger als eine Mikrosekunde, wodurch ist es in zeitkritischen Anwendungen einsetzbar. Die Verwendung von Zeitbeigabe bereits auf der Ebene der physikalischen Schicht des Protokolls ermöglicht es, die größtmögliche Genauigkeit des Protokolls zu erreichen.

Das Paket steht in zwei Hardware-Versionen zur Verfügung.

  • MSO-001 – 10 unabhängige Netzwerkports, die das PTP-Protokoll unterstützen
  • MSO-002 - Version mit einem Schalter (8 Ports in der Schaltanordnung - die gleiche IP-Adresse und zwei unabhängige Ports mit PTP) sowie mit unabhängigen Schnittstellen (8 unabhängige Ports - verschiedene
    IP-Adressen und 2 unabhängige Ports mit PTP)

Für MSO-002 erfolgt die Konfiguration mit dem pConfig - Programm.  [-]

Beispielpaket MSO-002

MWA-1xx (Steuer- und Meldefunktionen)

Das Modul für analoge Ausgänge MWA-1xx dient zur Realisierung von analogen Steuer- und Meldefunktionen mittels Stromsignalen. Das Modul kann als ein Element des Fernwirkgerätes SO-52v1x in verteilter Fernwirktechnik betrieben werden bzw. mit anderen prozessnahen Einrichtungen des SYNDIS-Systems zusammenarbeiten.

MWA-1xx hat maximal 24 analoge Stromausgänge (3 Gruppen je 8 Ausgänge). Im Angebot sind Versionen: 8, 16, bzw. 24 Ausgänge, die auf 10-Klemmen- Steckleiste an der Frontplatte des Moduls zugeführt werden. Die Ausgangskreise sind galvanisch von der Stromquelle getrennt. Die Ausgänge sind in konfigurierbaren Strombereichen 0÷20mA, 4÷20mA, 0÷5mA realisiert.

Die Kommunikation mit dem übergeordneten Gerät kann über den LVDS Bus (beim modularen Aufbau) bzw. über eine galvanisch getrennte RS-485- Schnittstelle (Beim Aufbau als unabhängiges Paket) verlaufen. MWA-1xx hat auch eine Wartungsschnittstelle RS-232 (galvanisch separiert) für die Prüfungs- und Parametrisierungszwecke.

Offenes Kommunikationsprotokoll erlaubt eine Zusammenarbeit mit Fremdgeräten.

Beispielpaket MWA-101

MWS-1xx (binäre Eingänge)

Das Modul der binären Eingänge MWS-1xx dient zur Erfassung von Ereignissen, Impulszählung aus digitalen Eingängen im Rahmen der verteilten Fernwirktechnik über ein Feldleitgerät bzw. in Zusammenarbeit mit anderen prozessnahen Einrichtungen des SYNDIS- Systems.

Das Modul der binären Eingänge hat 24 Eingänge, welche Zustandsänderungen erfassen bzw. Impulse zählen. Jeder von den Eingängen kann als Melde- oder Impulseingang definiert werden. Für Meldeeingänge werden Eingangszustandsänderungen erfasst. Die erfassten Änderungen können im zyklischen Ereignispuffer, im batteriegestützten Speicher mit der Kapazität bis zu 1000 Ereignissen samt Datum und Uhrzeit deren Auftretens gespeichert werden. Zusätzlich sind am Frontpanel die Leuchtdioden zur Signalisierung von hohen Eingangszuständen untergebracht. Jeder von den Eingängen hat eine eigene Signalisierung.

Binäre Eingänge sind vom digitalen Teil, vom Stromversorgungsteil sowie untereinander galvanisch getrennt.

Die Kommunikation mit dem übergeordneten Gerät erfolgt über einen galvanisch ungetrennten LVDS-Bus unter Einsatz vom MODBUS bzw. DNP 3.0.-Protokoll. An den Bus können maximal bis 16 Pakete MWS-1xx angebunden werden. Das Modul verfügt auch über eine Wartungsschnittstelle RS-232 für die Prüfungs- und Parametrisierungszwecke.

Beispielpaket MWS -151

MWS-2xx (binäre Eingänge)

Das Modul der binären Eingänge MWS-2xx dient zur Erfassung von Ereignissen, Impulszählung aus digitalen Eingängen im Rahmen der verteilten Fernwirktechnik über ein Feldleitgerät bzw. in Zusammenarbeit mit anderen prozessnahen Einrichtungen des SYNDIS- Systems.

Das Modul der binären Eingänge hat 32 Eingänge, welche Zustandsänderungen erfassen bzw. Impulse mit unterschiedlichem Eingangsspannungsniveau (zugänglich gemäß Produktschlüssel) zählen. Das Modul kann in der Version mit 16 bzw.32 Eingängen hergestellt werden. Der Status von jedem Eingang kann über die für den Benutzer sichtbaren Leuchtdioden dargestellt werden.

Binäre Eingänge sind vom digitalen Teil, vom Stromversorgungsteil sowie untereinander (in 4 Gruppen je 8 Eingänge) galvanisch getrennt.

Jeder von den Eingängen kann als Melde- oder Impulseingang definiert werden. Die erfassten Änderungen können im zyklischen Ereignispuffer, im batteriegestützten Speicher mit der Kapazität bis zu 1000 Ereignissen samt Datum und Uhrzeit deren Auftretens gespeichert werden.

Die Kommunikation mit dem übergeordneten Gerät erfolgt über einen nicht galvanisch getrennten LVDS-Bus im MODBUS- bzw. DNP 3.0.-Protokoll oder über eine galvanisch getrennte RS-485 Schnittstelle. An den LVDS Bus können maximal bis 16 Pakete MWS-2xx angebunden werden. Beim Einsatz von RS-485 dagegen können bis 32 Module angebunden werden. Das Modul verfügt auch über eine Wartungsschnittstelle RS-232 für die Prüfungs- und Parametrisierunggszwecke.

Beispielpaket MWS-206

MWS-40x (binäre Eingänge)

Das Modul der binären Eingänge MWS-40x hat 48 Eingänge mit Eingangsspannungsniveau 24V DC bzw. 48V DC. Es dient zur Erfassung von Eingangszustandsänderungen und Impulszählung aus digitalen Eingängen im Rahmen der verteilten Fernwirktechnik über ein Feldleitgerät bzw. in Zusammenarbeit mit anderen prozessnahen Einrichtungen des SYNDIS- Systems.

Das Modul MWS-40x erfasst Ereignisse in Form der Zustandsänderungen bzw. Impulszählung. Die Erfassung von Eingangszustandsänderungen durch Modulprozessor erfolgt mit der 1ms - Auflösung. Binäre Eingänge sind vom digitalen Teil und vom Stromversorgungsteil galvanisch getrennt. Untereinander sind Eingänge in Gruppen (6 Gruppen je 8 Eingänge) getrennt.

Beispielpaket MWS-406

MWS-41x (binäre Eingänge)

Das Modul der binären Eingänge MWS-41x hat 64 Eingänge mit Eingangsspannungsniveau 24V DC bzw. 48V DC. Es dient zur Erfassung von Eingangszustandsänderungen und Impulszählung aus digitalen Eingängen im Rahmen der verteilten Fernwirktechnik über ein Feldleitgerät bzw. in Zusammenarbeit mit anderen prozessnahen Einrichtungen des SYNDIS- Systems.

Das Modul MWS-41x erfasst Ereignisse in Form der Zustandsänderungen bzw. Impulszählung. Die Erfassung von Eingangszustandsänderungen durch Modulprozessor erfolgt mit der 1ms - Auflösung. Binäre Eingänge sind vom digitalen Teil und vom Stromversorgungsteil galvanisch getrennt. Untereinander sind Eingänge in Gruppen (8 Gruppen je 8 Eingänge) getrennt. Die Ausgänge sind auf die Steckverbinder der Firma Wago zugeführt.

Beispielpaket MWS-416w.24

MWS-42x (binäre Eingänge)

Das Modul der binären Eingänge MWS-42x hat 64 Eingänge (in 8 Gruppen je 8 Eingänge) mit Eingangsspannungsniveau 24V DC bzw. 48V DC. Die Ausgänge sind auf die D-SUB-Stecker zugeführt. [-]

Beispielpaket MWS-426w.48

MWS-436 (wejścia dwustanowe)

Das Modul der binären Eingänge MWS-436 hat MWS-41x ersetzt. Das Modul MWS-436 dient zur Erfassung von Eingangszustandsänderungen und Impulszählung aus digitalen Eingängen im Rahmen der verteilten Fernwirktechnik über ein Feldleitgerät bzw. in Zusammenarbeit mit anderen prozessnahen Einrichtungen des SYNDIS- Systems. Das Modul der binären Eingänge hat 64 Eingänge, welche Zustandsänderungen erfassen bzw. Impulse mit der Spannung bis 48V DC zählen.

Jeder von den Eingängen kann als Melde- oder Impulseingang definiert werden.

Für Meldeeingänge werden Eingangszustandsänderungen erfasst. Die erfassten Änderungen können im zyklischen Ereignispuffer, im batteriegestützten Speicher mit der Kapazität bis zu 1000 Ereignissen samt Datum und Uhrzeit deren Auftretens gespeichert werden.

Für Impulseingänge werden Impulse an Eingängen gezählt, deren Art und Polarisation getrennt für jeden Eingang bestimmt werden können.

Binäre Eingänge sind vom digitalen Teil und vom Stromversorgungsteil galvanisch getrennt. Untereinander sind Eingänge in 8 Gruppen je 8 Eingänge getrennt. Zusätzlich befinden sich am Frontpanel die Leuchtdioden für Signalisierung des Zustandes von jedem Eingang.

Die Kommunikation mit dem übergeordneten Gerät erfolgt über einen galvanisch ungetrennten LVDS-Bus. An den Bus können maximal 16 Pakete MWS-436 angebunden werden. Das Modul verfügt auch über eine Wartungsschnittstelle RS-232 für die Prüfungs- und Parametrisierungszwecke.

Beispielpaket MWS-436

MWS-501 (binäre Eingänge)

Das Modul der binären Eingänge MWS-501 dient zur Erfassung von Eingangszustandsänderungen und Impulszählung aus digitalen Eingängen im Rahmen der verteilten Fernwirktechnik über ein Feldleitgerät bzw. in Zusammenarbeit mit anderen prozessnahen Einrichtungen des SYNDIS- Systems. Das Modul der binären Eingänge hat 32 Eingänge (in 4 Gruppen je 8 Eingänge), welche Zustandsänderungen erfassen bzw. Impulse mit der Spannung bis 220V DC zählen. Einzelne Gruppen sind voneinander galvanisch getrennt und besitzen einen gemeinsamen Pol (+) oder (-).

Die Kommunikation mit dem übergeordneten Gerät erfolgt über einen LVDS-Y Bus. Die mit der Buchstabe „-H” gekennzeichneten Modulversionen bieten eine Hysterese von Eingangsspannungspegeln

Beispielpaket MWS-501-H w.221

MZA-101 (Netzteil)

Netzteil MZA-101 liefert alle Gleichspannungen zur Speisung von Paketen, welche die Bestandteile eines Fernwirkgerätes Serie SO-52v11 darstellen. Es kann auch zur Stromversorgung von elektrischen und elektronischen Einrichtungen in der Informatik und Industrieautomatisierung verwendet werden. Das Netzteil ermöglicht das Anlegen von Eingangsspannungen aus zwei unabhängigen (Haupt- und Reserve-) Quellen. Die Umschaltung erfolgt automatisch nach Ausfall einer von den Spannungen. Dank Impulsverarbeitung zeichnet sich das Gerät durch eine hohe Leistungsfähigkeit aus.

Netzteil MZA-101 hat folgende Funktionsblöcke:

  • eines Netzteiles +5V/3A mit Umformer 3.3V/3A
  • eines Netzteiles +12V/1A-12V/1A
  • eines Netzteiles der Anlagenspannung +24V/0.8A
  • der Umschaltschaltung von Eingangsspannungen

Die Netzteilblöcke +5V, +3,3V, +12V, -12V haben gemeinsames Bezugspotential.

Es wird auch durch ein niedriges Niveau der elektromagnetischen Störungen gekennzeichnet. Es wird mit Überstromschutzeinrichtungen mit Stromreduzierung beim Kurzschluss ausgerüstet, welche eine Kurzschlussfestigkeit über eine beliebig lange Zeitdauer und automatische Rückkehr zum stabilen Zustand nach Beendigung der Überlastung sichern. Das Netzteil verfügt auch über Überspannungsschutzeinrichtungen, welche nach Überschreitung der Spannung am Ausgang eine dauerhafte Abschaltung des Netzteiles bewirken.

Das Netzteil kann mit Frontpanel 3U bzw. 6U mit der Möglichkeit der Montage in der Kassette bzw. als ein Modul hergestellt werden.

Beispielpaket MZA-101

MZA-20x (Netzteil)

Netzteil MZA-20x liefert alle Gleichspannungen zur Speisung von Paketen, welche die Bestandteile eines Fernwirkgerätes Serie SO-52v11 darstellen. Es kann auch zur Stromversorgung von elektrischen und elektronischen Einrichtungen in der Informatik und Industrieautomatisierung verwendet werden. Das Netzteil ermöglicht das Anlegen von Eingangsspannungen aus zwei unabhängigen (Haupt- und Reserve-) Quellen. Die Umschaltung erfolgt automatisch nach Ausfall einer von den Spannungen. Dank Impulsverarbeitung zeichnet sich das Gerät durch eine hohe Leistungsfähigkeit aus.

Netzteil MZA-20x hat folgende Funktionsblöcke:

  • eines Vierspannungs-Netzteiles +3.3V/3A, +5V/6A, +12V/1A, -12V/1A
  • eines Netzteiles der Anlagenspannung +24V/0.8A
  • der Umschaltschaltung von Eingangsspannungen mit einem Komparator
  • einer Prüf-Mess-Schaltung in Anlehnung an Microcontroller ATMEGA128

Netzteilblöcke +5V, +3,3V, +12V, -12V haben gemeinsames Bezugspotential.

Es wird auch durch ein niedriges Niveau der elektromagnetischen Störungen gekennzeichnet.

Es wird mit Überstromschutzeinrichtungen mit Stromreduzierung beim Kurzschluss ausgerüstet, welche eine Kurzschlussfestigkeit über eine beliebig lange Zeitdauer und automatische Rückkehr zum stabilen Zustand nach Beendigung der Überlastung sichern. Das Netzteil verfügt auch über Überspannungsschutzeinrichtungen, welche nach Überschreitung der Spannung am Ausgang eine dauerhafte Abschaltung des Netzteiles bewirken.

Die MZA-205 Version verfügt über eine serielle RS-485 - Schnittstelle sowie zwei unabhängige Relaisausgänge am Frontpanel am X2-Anschluß. Sie können als Alarmrelais bzw. als normale Steuerausgänge angewendet werden.

Beispielpaket MZA-205

MZA-210 (Netzteil)

Netzteil MZA-210 liefert alle Gleichspannungen zur Speisung von Paketen, welche die Bestandteile eines Fernwirkgerätes Serie SO-52v11 darstellen. Es kann auch zur Stromversorgung von elektrischen und elektronischen Einrichtungen in der Informatik und Industrieautomatisierung verwendet werden. Das Netzteil ermöglicht einen parallelen Betrieb mit einem identischen Gerät im redundanter Betriebsart. Dank Impulsverarbeitung zeichnet sich das Gerät durch eine hohe Leistungsfähigkeit aus.

Netzteil MZA-210 hat folgende Funktionsblöcke:

  • eines Vierspannungs-Netzteiles +3.3V/3A, +5V/6A, +12V/1A, -12V/1A
  • eines Netzteiles der getrennten Anlagenspannung +24V/0.8A
  • einer Schutz- und Eingangsfilterschaltung
  • einer Prüf-Mess-Schaltung in Anlehnung an Microcontroller ATMEGA128

Netzteilblöcke +5V, +3,3V, +12V, -12V haben gemeinsames Bezugspotential. Das Netzteil hat eine eingebaute RS-485 Wartungsschnittstelle, welche zusätzlich Rolle eines Wandlers für den LVDS-Bus spielen kann. Es wird auch durch ein niedriges Niveau der elektromagnetischen Störungen gekennzeichnet.

Es wird mit Überstromschutzeinrichtungen mit Stromreduzierung beim Kurzschluss ausgerüstet, welche eine Kurzschlussfestigkeit über eine beliebig lange Zeitdauer und automatische Rückkehr zum stabilen Zustand nach Beendigung der Überlastung sichern. Das Netzteil verfügt auch über Überspannungsschutzeinrichtungen, welche nach Überschreitung der Spannung am Ausgang eine dauerhafte Abschaltung des Netzteiles bewirken.

Die Betriebsparameter des Netzteiles sind sowohl über den LVDS-Bus als auch über die RS-485 Wartungsschnittstelle zugänglich. Das erlaubt die Überwachung des Netzteilbetriebes durch ein Paket Serie MPA, welches MASTER-Funktion der Fernwirkgeräte Serie SO-52v11 erfüllt.

Beispielgerät MZA-210

MZA-410 (Netzteil)

Netzteil MZA-410 liefert alle Gleichspannungen zur Speisung von Paketen, welche Bestandteile eines Fernwirkgerätes Serie SO-52v11 darstellen. Das Netzteil ermöglicht einen parallelen Betrieb mit einem identischen Gerät im redundanter Betriebsart. Dank Impulsverarbeitung zeichnet sich das Gerät durch eine hohe Leistungsfähigkeit aus.

Netzteil MZA-410 hat folgende Funktionsblöcke:

  • eines Netzteilmoduls +5V/12A mit DC/DC -Umformer step down +3,3V/4A
  • eines Netzteiles der getrennten Anlagenspannung +24V/1A
  • einer Schutz- und Eingangsfilterschaltung
  • einer Prüf-Mess-Schaltung in Anlehnung an Microcontroller ATMEGA128

Netzteilblöcke +5V i +3,3V haben gemeinsames Bezugspotential. Es wird mit Überstromschutzeinrichtungen mit Stromreduzierung beim Kurzschluss ausgerüstet, welche eine Kurzschlussfestigkeit über eine beliebig lange Zeitdauer und automatische Rückkehr zum stabilen Zustand nach Beendigung der Überlastung sichern. Das Netzteil verfügt auch über Überspannungsschutzeinrichtungen, welche nach Überschreitung der Spannung am Ausgang eine dauerhafte Abschaltung des Netzteiles bewirken.

Das Netzteil hat auch eine eingebaute RS-485 Wartungsschnittstelle, welche zusätzlich Funktion eines Wandlers für den LVDS-Bus erfüllen kann. Die Betriebsparameter des Netzteiles sind sowohl über den LVDS-Bus als auch über die RS-485 Wartungsschnittstelle zugänglich. Das erlaubt die Überwachung des Netzteilbetriebes durch ein Paket Serie MPA, welches MASTER-Funktion der Fernwirkgeräte Serie SO-52v11 erfüllt, bzw. durch ein Paket PJC-8xx welches als eine übergeordnete Prozessorschaltung für RTU angewendet wird

Beispielpaket MZA-410

MZA-501 (Netzteil)

Das Modul des mikroprozessorunterstützten Netzteiles MZA-501-wurde durch das Modul MZA-502 ersetzt (beschreibung unten).

MZA-502 (Netzteil)

Das Modul des mikroprozessorunterstützten Netzteiles MZA-502 hat das Modul MZA-501 ersetzt.

Netzteil MZA-502 liefert alle Gleichspannungen zur Speisung von Paketen, welche die Bestandteile eines Fernwirkgerätes Serie SO-52v11 darstellen. Es kann auch zur Stromversorgung von elektrischen und elektronischen Einrichtungen in der Informatik und Industrieautomatisierung, aus einem 48V-Stationsakkumulator oder aus einem Einphasennetz 230V AC bzw. 220V DC verwendet werden. Das Netzteil ermöglicht einen parallelen Betrieb mit einem identischen Gerät im redundanter Betriebsart. Dank Impulsverarbeitung zeichnet sich das Gerät durch eine hohe Leistungsfähigkeit aus.

 

Netzteil MZA-502 hat folgende Funktionsblöcke:

  • eines Netzteilmoduls +5V/16A
  • DC/DC -Umformer von der Spannung +5V auf +3.3V/3A+12V/0,8A-12V/0,35A
  • eines Netzteiles der getrennten Anlagenspannung +24V/1,3A
  • einer Schutz- und Eingangsfilterschaltung
  • einer Prüf-Mess-Schaltung in Anlehnung an Microcontroller ATMEGA128

Netzteilblöcke 5V, +3,3V, +12V und -12V haben gemeinsames Bezugspotential.

Das Netzteil hat auch eine eingebaute RS-485 Wartungsschnittstelle, welche zusätzlich Rolle eines Wandlers für den LVDS-Bus spielen kann.

Beispielpaket MZA-502

PTF-0xx (serielle Übertragung mit PCIe)

Das Modul für serielle Übertragung PTF-0xx dient zur Bedienung von seriellen Übertragungen über asynchrone Multimode- LWL-Leitungen. Im Angebot befinden sich Module in den Varianten mit vier bzw. acht Kanälen im Betriebsmodus RS-422. Das Modul ist zum Betrieb mit dem MPCI Bus (PCIe von der Firma Mikronika) vorgesehen. PTF-0xx wurde zur Bedienung durch PJC-9xx -Zentraleinheiten entwickelt.

Am Frontpanel befindet sich eine ATN-Taste, die eine Ausschaltung des Paktes und dessen Herausnahme aus der Kassette ermöglicht, ohne dabei das ganze Steuergerät ausschalten zu brauchen. Das Einschalten des Pakets nach dessen erneutem Einschub erfolgt automatisch.

Jedem Kanal sind LED-Dioden zugeordnet, die den Betriebsstatus des Kanals anzeigen. Abhängig von der verwendeten Faser werden die Gehäuse mit ST-Steckverbindern (für Multimod- 62,5/125-µm-Glasfasern) oder VL (für Kunststofflichtfasern) hergestellt.

Beispielpakete PTF-004 (unten) und PTF-008 mit ST-Steckern

PTX-00x (serielle Übertragung mit PCIe)

Das Modul für serielle Übertragung PTX-00x erfüllt die mit der seriellen Übertragung verbundenen Aufgaben. Im Angebot befinden sich Module in den Varianten mit vier bzw. acht Kanälen, von denen jeder im Modus RS-232RS-485 bzw. RS-422 betrieben werden kann. Die Betriebsart jedes von den Kanälen wird bei der Modulkonfiguration mit einer Konfigurationssoftware gewählt. Das Modul ist zum Betrieb mit dem MPCI Bus (PCIe von der Firma Mikronika) vorgesehen. Jedem Kanal sind die den Betriebsstatus darstellenden Leuchtdioden zugeordnet. Die Übertragungskanäle sind sowohl untereinander als auch von der Systemschiene galvanisch getrennt.

Am Frontpanel befindet sich eine ATN-Taste, die eine Ausschaltung des Paktes und dessen Herausnahme aus der Kassette ermöglicht, ohne dabei das ganze Steuergerät ausschalten zu brauchen. Das Einschalten des Pakets nach dessen erneutem Einschub erfolgt automatisch. 

Beispielpakete PTX-004 (unten) und PTX-008

STP-1xx (Binäre Eingänge/Ausgänge)

Das Modul für feldbezogene Steuerungen STP-1xx dient zur Erfassung von Ereignissen aus binären Eingängen sowie Realisierung von Steuerungen im Rahmen der Umsetzung der verteilten Fernwirktechnikfunktionen. Sie werden mittels einer externen Steuerspannung ausgeführt. Das Modul kann ein Bestandteil eines prozessnahen Fernwirkgerätes sein bzw. mit anderen prozessnahen Einrichtungen des SYNDIS-Systems zusammen betrieben werden.

Das Modul für feldbezogene Steuerungen STP-1xx besitzt 16 Binäreingänge (mit der Spannung 24V DC), an welchen Zustandsänderungen erfasst werden sowie 4 Binärausgänge für Dauer- bzw. Impulssteuerungen mittels externer Steuerspannung.

Binäre Ein- und Ausgänge sind galvanisch vom digitalen und Versorgungsteil getrennt. Jeder von 16 binären Eingängen kann als ein Melde- oder Impulseingang konfiguriert werden. Beim Meldemodus werden die Änderungen der Eingangszustände erfasst. Die erfassten Änderungen werden im zyklischen batterieunterstützten, im Speicher befindlichen Ereignispuffer mit der Kapazität bis zu 1000 Ereignissen inkl. Datum und Zeit ihres Auftretens gespeichert. Beim Impulsmodus werden die Signale zusammengezählt, deren Polarisation separat für jeden Eingang definiert werden kann.

Das Gerät kommuniziert zu einem übergeordneten Modul für Kommunikation und Steuerung über einen LVDS-Bus (ohne galvanische Trennung) bzw. eine RS-485 – Schnittstelle (mit galvanischer Trennung) Diese Kommunikation kann über diese beide Schnittstellen nicht gleichzeitig verlaufen. Der Kommunikationskanal nutzt MODBUS RTU bzw. DNP.3.0 Protokoll. Am LVDS-Bus können maximal bis zu 16 STP-1xx-Pakete und bei der Kommunikation über RS-485 bis zu 32 Module angebunden werden. Es steht auch eine RS-232-Wartungsschnittstelle (mit galvanischer Trennung) für Prüfungs- und Parametrisierungszwecke zur Verfügung.

Das Modul ist im Europakartenformat zur Montage in der Kassette gefertigt.

Beispiel eines STP-106 Pakets

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